7% Mehrwertsteuer Gastronomie: Aktuelle Lage & Auswirkungen
Überblick zur dauerhaften 7% Mehrwertsteuer auf Speisen in der Gastronomie ab 2026. Hintergründe, historische Entwicklung und steuerliche Details.
7% Mehrwertsteuer in der Gastronomie
Aktuelle Lage (2026), Hintergründe und Auswirkungen
Agenda
Was ist passiert? (Status Quo 2026)
Historischer Rückblick & Kontext
Relevanz & Kernaspekte
Die Akteure & Positionen
Fazit & Eigene Meinung
Was ist passiert? (Status 2026)
Seit dem 1. Januar 2026 gilt wieder dauerhaft der ermäßigte Steuersatz von 7% auf Speisen in der Gastronomie. Der Bundestag und Bundesrat haben dieser Änderung im Dezember 2025 zugestimmt.
Das Gesetz beendet die Ungleichbehandlung von Essen vor Ort und Take-away. Es gilt für Restaurants, Cafés, Catering, Kitas und Schulen.
Historischer Verlauf
2020-2023
Senkung auf 7% (Corona & Inflation)
2024-2025
Rückkehr zu 19% (DEHOGA-Protest)
Ab 2026
Dauerhafte Festlegung auf 7% (Neue Gesetzeslage)
Detail: Was wird wie besteuert?
Ermäßigt (7%)
• Alle Speisen (Vor Ort & Mitnahme)<br>• Milchmischgetränke (>75% Milch)<br>• Leitungswasser
Regulär (19%)
• Alle anderen Getränke<br>• Alkoholische Getränke<br>• Fruchtsäfte & Softdrinks
Warum ist das relevant?
Existenzsicherung: Verhindert Betriebsschließungen und Insolvenzen.
Wettbewerbsfähigkeit: Ermöglicht faire Preise und Investitionen.
Arbeitsplätze: Sichert Jobs in einer personalintensiven Branche.
Wichtige Akteure
Der Staat / Regierung
Beschließt Gesetze, wägt Steuereinnahmen (11 Mrd. €) gegen Wirtschaftshilfe ab.
DEHOGA (Verband)
Intensive Lobbyarbeit: Nutzt Inflation und gestiegene Kosten als Hauptargument für die dauerhafte Senkung.
Verbraucher
Profitiert durch potenziell stabilere oder gesenkte Preise im Restaurant.
Lob & Kritik
Das Lob (Befürworter)
• Wichtigste Maßnahme zur Existenzsicherung (DEHOGA)<br>• Vereinfachung der Bürokratie<br>• Erhalt von Innenstädten und Begegnungsorten
Die Kritik (Gegner)
• Hohe Steuerausfälle für Länder (ca. 11,2 Mrd. €)<br>• Subventionierung einer einzelnen Branche<br>• Unklar, ob Preissenkungen beim Kunden ankommen
Eigene Meinung & Fazit
Die dauerhafte Senkung auf 7% ist eine notwendige Stütze für die Gastronomie, um im internationalen Vergleich bestehen zu können. Während die Kosten für den Staat hoch sind, überwiegt der Nutzen durch den Erhalt von Arbeitsplätzen und kultureller Vielfalt.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Quellen
• Bundesfinanzministerium (Referentenentwurf 2025)<br>• DEHOGA Bundesverband Pressemitteilungen<br>• Koalitionsvertrag 2025 (Union/SPD)<br>• Tagesschau: Steuerpläne für Gastronomie
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