Praktikum als Maler und Lackierer: Erfahrungen & Ausbildung
Einblicke in das Praktikum und die Ausbildung als Maler und Lackierer: Aufgaben, Werkzeuge, Arbeitsschutz und Gehalt in Deutschland.
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Thema: Praktikum als Maler und Lackierer - Igor Kravchenko
Igor Kravchenko
Der Rahmen meines Praktikums
<ul><li><strong>Dauer:</strong> 1 Jahr (Schulbegleitendes Praktikum)</li><li><strong>Zeitplan:</strong> Jeden Mittwoch im Betrieb</li><li><strong>Ziel:</strong> Berufsfeldorientierung und praktische Erfahrung</li><li><strong>Rolle:</strong> Unterstützung der Gesellen bei täglichen Arbeiten</li></ul>
Meine Aufgaben: Vorbereitung
Tapeten entfernen
Wände mit Wasser einweichen und anritzen (Igelwalze/Spachtel), damit das Wasser einzieht. Altes Material restlos abkratzen.
Untergrund prüfen & glätten
Löcher zuspachteln und Wände schleifen für eine glatte Oberfläche. Abkleben von Fenstern und Türen.
Meine Aufgaben: Beschichtung & Boden
<li><strong>Grundieren:</strong> Tiefengrund auftragen, um die Saugfähigkeit der Wand zu regulieren.</li><li><strong>Streichen:</strong> Decken und Wände mit der Rolle walzen, Ecken mit dem Pinsel vorstreichen.</li><li><strong>Boden:</strong> Laminat oder Dielen verlegen (Zuschneiden, Klicken, Leisten anbringen).</li><li><strong>Tapezieren:</strong> Bahnen kleben und blasenfrei streichen.</li>
Wichtige Werkzeuge & Materialien
Farbrolle & Pinsel
Spachtel & Glättkelle
Schleifpapier & Schleifmaschine
Abklebeband & Abdeckvlies
Arbeitsschutz & Sicherheit
<ul><li><strong>Persönliche Schutzausrüstung (PSA):</strong> Sicherheitsschuhe, Handschuhe, Arbeitskleidung.</li><li><strong>Atemschutz:</strong> Maske tragen beim Schleifen (Feinstaub) und Lackieren (Dämpfe).</li><li><strong>Lüftung:</strong> Immer für Durchzug sorgen.</li><li><strong>Leitersicherheit:</strong> Sicherer Stand beim Arbeiten in der Höhe.</li></ul>
Die Duale Ausbildung
Dauer 3 Jahre. Kombination aus Betrieb (Praxis) und Berufsschule (Theorie).
Ein typischer Tag
06:00 – Abfahrt & Start (Fahrt zum Einsatzort)
Morgens – Materialbeschaffung oder Fahrt zur Baustelle
12:00 – Mittagspause (1 Stunde)
Nachmittag – Arbeitsprozess
Bis 16:00 – Feierabend (Bei früherem Abschluss auch früher möglich)
Kommunikation mit Kunden
Direkte Absprachen sind essenziell
Kundenwünsche genau verstehen und umsetzen
Umgang mit Reklamationen oder Änderungen
Freundlichkeit und Professionalität
Vorteile (+)
<ul><li>Firmenwagen (keine eigenen Kosten)</li><li>Leistungsabhängige Bezahlung (Engagement lohnt sich)</li><li>Man sieht sofort ein Ergebnis</li><li>Abwechslungsreiche Arbeit</li></ul>
Nachteile (-)
<ul><li>Körperliche Belastung (Rücken)</li><li>Staub und Dämpfe (Atemwege)</li><li>Organisatorische Probleme (z.B. falsche Adressen/Fahrten)</li><li>Schwere körperliche Arbeit</li></ul>
Haben Sie noch Fragen?
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Igor Kravchenko
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